Modbus TCP
–
Vom Maschinensignal ins Portal
Die Steuerung (SPS) der Linie kennt den Zustand jeder Maschine. Das Portal fragt sie zweimal pro Sekunde über das Firmennetz ab, per Modbus TCP, und speichert jede Änderung. Keine Kabel an einzelne Maschinen, keine Zusatzhardware.
Demo: Hier antwortet eine virtuelle SPS. Im Betrieb steht an dieser Stelle die echte Steuerung, das Portal bleibt gleich.
Steuerung
SPS Linie 2
Adresse –
Gerät –
Lebensbit
Dienst auf dem Server
SPS-Monitor
fragt ab alle –
letzte Meldung –
Lesezyklen –
speichert
Datenbank
Ereignisse & Takt
letzter Taktwert –
Leistung –
zeigt an
Flaschenzähler Füller Input Register 0 + 1, 32 Bit
–
Der Füller zählt jede Flasche hoch. Aus der Differenz in 10 Sekunden rechnet der Monitor die Flaschen pro Stunde.
Register 0: –Register 1: –
Betriebsart Input Register 2
–
Nur in der Produktion zählt ein stehender Füller als Stillstand, in der Pause nicht.
Antwortzeit pro Abfrage
–
Das Lebensbit der SPS wechselt jede Sekunde. Bleibt es stehen, läuft das SPS-Programm nicht mehr, auch wenn das Netz noch antwortet.
Adressbelegung Discrete Inputs, Funktion 2 · 1 = Störung
| Adresse | Maschine | Signal | Wert | |
|---|---|---|---|---|
| Lade … | ||||
Für eine echte SPS wird nur die Datei sps_config.json angepasst: Adresse der Steuerung und welche Adresse welche Maschine ist. Portal und Auswertungen bleiben unverändert.
Was bei einer Störung passiert
- Die Maschine meldet die Störung an die SPS.wie bisher, über ihre Steuerleitung
- Die SPS setzt das Bit der Maschine auf 1.in der Tabelle links rot
- Der SPS-Monitor liest alle 0,5 s alle Bits und erkennt den Wechsel.
- Er schreibt „Störung Beginn“ mit Uhrzeit in die Datenbank; beim Wechsel zurück auf 0 das Ende mit Dauer.
- Cockpit und Störungsmonitor zeigen es sofort an; die Ursachenanalyse und Auswertungen rechnen damit weiter.